HÄLFTE DES LEBENS – Musikalische Lesung

Friedrich Hölderlin im Haus der Bankiers-Familie Gontard.

Nach der Erzählung  „Mit Kindesaugen“ von E. Penzoldt

(1) Der Bankierssohn Heinrich Gontard blickt zurück auf  „jene Augenblicke“ seines Lebens, „um deretwillen es der Mühen lohnte, auf die Welt gekommen zu sein“ (E. Penzoldt): Es ist die Begegnung mit dem geliebten Hauslehrer seiner Knabenzeit, dem Dichter Friedrich Hölderlin.

(2) In Rückblenden erleben wir aus Sicht des zehnjährigen Kindes, wie sich Hölderlin und die Mutter des Knaben kennenlernen, Susette Gontard, die in Hölderlins Dichtung zur „Diotima“ wird. Wir erleben, wie Susette und der junge Heinrich die ersten Hörer „unsterblicher Gedichte“ (E. Penzoldt) werden. Und wir erleben den Schmerz des Kindes, als Hölderlin das Haus und die Stadt verlässt.

(3) In die Erzählung Ernst Penzoldts sind Gedichte und Texte Hölderlins und Musikstücke für Leier und Flöte verwoben.

Dauer: ca 1 1/4 Stunden, keine Pause

Die Ausführenden sind:

Cornelia Spanier, Flöte

Wolfgang Friebe, Leier

Andreas Voigt-Siebel, Rezitation